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Die Angst war stärker als die Vernunft

Am 14. Juni 2026 lehnten Volk und Stände mit einer Mehrheit von 54.8% die Nachhaltigkeitsinitiative ‘Keine 10-Millionen-Schweiz’ ab. Bundesrat Beat Jans tingelte vor der Abstimmung wochenlang durch die Schweiz, um die Leute mit Horrorszenarien in Angst und Panik zu versetzten. Beispielsweise verkündete er mit ernster Miene, dass das Basler Universitätsspital im Falle einer Annahme der Initiative am Tag nach der Abstimmung seine Tore schliessen müsse. Das war natürlich faktenfreier Unsinn. Leider aber typisch für die Nein-Kampagne der Gegner, die vollkommen auf die Angst vor möglichen Konsequenzen setzte.

Nach der Abstimmung verkündet Jans voller Stolz, die Vernunft hätte über die Angst gesiegt. Das Gegenteil war der Fall. Bedauerlicherweise ist es regelmässig so, dass Jans und viele seiner Mitstreiter die Wahrheit ins Gegenteil verdrehen. Tatsächlich hat die von den Gegnern massiv geschürte Angst zu diesem Resultat geführt. Bei vielen Leute sagte die Vernunft, dass es mit der unkontrollierten, chaotischen Massenzuwanderung nicht so weitergehen kann. Doch letztlich siegte die Angst vor den in grellen Farben gemalten Schreckensbildern, die die Gegner ununterbrochen über alle Kanäle verbreiteten.

Beat Jans war keineswegs der einzige laute Gegner der Initiative. Abgesehen von der Initiantin SVP waren so gut wie alle Parteien, Institutionen, Verbände, Medien und NGOs vehemente Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative. Die FDP kämpfte Seite an Seite mit der SP. Die Gewerkschaften und die Arbeitgeberverbände verbrüderten sich, um geschlossen gegen die Initiative Front zu machen.

In Anbetracht des so vehement und mit teilweise hanebüchenen Argumenten geführten Abstimmungskampfes, sind die 45.2% Ja-Stimmen ein grosser Erfolg für die SVP und die Nachhaltigkeitsinitiative.

Die SVP-Sektion Wiesendangen lud seine Mitglieder mit Familie am 14. Juni zum Grillplausch ein. Das Wetter passte und erfreulich viele Gäste fanden sich an der Feuerstelle oberhalb von Bertschikon ein. Die Kinder spielten vergnügt im Wald und die Erwachsenen unterhielten sich angeregt. Über die Abstimmungsresultate, die kommende Gemeindeversammlung und viele unpolitische Themen. Feine Würste vom neuen Metzger Martin Suter (im Volg Wiesendangen) und eine grosse Getränkeauswahl trugen zur guten Stimmung bei.

So läuft das eben bei der SVP. Wir gewinnen und verlieren mit Anstand und Würde. Wir ordnen ein und bleiben unseren Idealen treu.

Die Nachhaltigkeitsinitiative haben wir nicht siegreich ins Ziel gebracht. Doch wir haben eine dringend nötige, schweizweite Auseinandersetzung mit dem Thema Massenzuwanderung angestossen und ins Bewusstsein der Leute geführt. Viele Stimmberechtigte, die ein ängstliches Nein in die Urne legten, hegen die Hoffnung, dass die Politik nun anerkennt, wie wichtig es ist, den seit Jahren wuchernden Wildwuchs einzudämmen. Leider wird es bei der Hoffnung bleiben. Denn seit der Annahme der Masseneinwanderungsinitiative (MEI) im Jahr 2014, weigert sich die Politik beharrlich, das Begehren des Volkes und der SVP umzusetzen. Es wird auch nach der Ablehnung der Nachhaltigkeitsinitiative keine ernsthaften Bemühungen geben, irgendetwas zu ändern. Wir, die SVP, bleiben am Thema dran. Viele Stimmbürger werden schon bald erkennen, dass sie mit ihrem Nein eine Chance verpasst haben und einer Politik auf den Leim gekrochen sind, die sich nicht um ihre Sorgen und Nöte kümmert.

Die ebenfalls am 14. Juni durchgeführten Wahlen in einigen Kantonen haben gezeigt, dass die SVP weiter gewaltig auf dem Vormarsch ist. Die FDP und Die Mitte haben herbe Verluste eingefahren. Die Abkehr dieser Parteien von einer erklärbaren bürgerlichen Politik lässt deren Wähler in Scharen zur SVP wechseln. Das ist ein gutes Zeichen. Es bestärkt uns im Kampf für eine nachhaltige, souveräne und eigenständige Schweiz.

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