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Mit Schalmeienklängen gegen die Nachhaltigkeit

Die Gegner der Nachhaltigkeitsinitiative fahren in der Regel schweres Geschütz auf. Sie drohen mit dem Kollaps der AHV, der Isolation der Schweiz, dem Absturz der Wirtschaft, grossem Fachkräftemangel, Pensionsalter 70+ oder gravierendem Wohlstandsverlust. Bundesrat Beat Jans tingelt durch die Schweiz und verkündet den Horror: Das Unispital Basel müsse am Tag nach der Abstimmung schliessen, falls die Initiative angenommen würde. Oder er fragt rhetorisch: «Wollen Sie, dass Ihre Mutter im Alter noch Pflege erhält?» Mit den Horrorgeschichten sollen wir in Angst und Panik versetzt und zur Ablehnung der Nachhaltigkeitsinitiative gedrängt werden. Es mag Leute geben, die sich auf diese Weise ins Bockshorn jagen lassen. Wer allerdings noch bei Verstand ist, wundert sich über die lächerliche Vehemenz, mit der solcher Unsinn verbreitet wird. Oder man fragt sich, weshalb der Gesamtbundesrat Beat Jans nicht zurückpfeift. Das bereits stark angeschlagene Vertrauen in den Bundesrat wird nämlich von Jans beim Tingeln heftig weiter ramponiert.

Ein paar hellere Köpfe in der Gegnerschaft haben in den letzten Tagen gemerkt, dass eine sachliche Argumentation überzeugender wirken könnte als ein Bild des Teufels an der Wand. Sie bestätigen, was jeder längst sieht: Wohnungsnot, mehr und mehr Stau auf den Strassen, überlasteter ÖV, Dichtestress, massiv steigende Sozial- und Gesundheitskosten, steigende Bildungskosten bei schlechter werdenden schulischen Leistungen, viel quantitatives Wachstum, kein qualitatives Wachstum, zunehmende Kriminalität und randvolle Gefängnisse mit 70 Prozent Ausländeranteil. Trotzdem bleiben diese Leute Gegner der Initiative. Dafür gibt es verschiedene Gründe. Einige sind aus Prinzip gegen die SVP, andere haben Angst vor der EU und etliche wollen schlicht weiter machen wie bisher. Sie argumentieren, die Nachhaltigkeitsinitiative wäre der falsche Weg, um die offensichtlichen Probleme anzugehen. Es gäbe alternative und bessere Lösungen.

Lassen Sie sich bitte von solchen Schalmeienklängen nicht betören. Vor 12 Jahren, anno 2014, haben das Volk und die Stände die Masseneinwanderungsinitiative (MEI) angenommen und damit in der Bundesverfassung verankert, dass die Einwanderung in unser Land ordentlich geregelt werden muss. Die Politik, die Wirtschaft, die Justiz und die Massenmedien weigern sich in trauter Einigkeit bis heute, die MEI im Sinne des Volkes und der Verfassung umzusetzen. Die alternativen Lösungen, von denen nun plötzlich gesprochen wird, hätten in den letzten 12 Jahren entwickelt und umgesetzt werden müssen. Doch davon ist keine Spur zu sehen. Im Gegenteil, die unkontrollierte, masslose Zuwanderung ist extremer geworden. Sie können absolut sicher sein, dass all die Leute, die jetzt etwas von alternativen Lösungen faseln, genau gleich weitermachen wollen wie seit 2014. Immer noch mehr Zuwanderung, alles ins Kraut schiessen lassen und niemals etwas gegen das zunehmende Chaos unternehmen.

Sagen Sie bitte am 14. Juni in voller Überzeugung JA zur Nachhaltigkeitsinitiative.

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